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Du bist dabei.

Deine erste Mail ist schon unterwegs zu dir — schau gleich mal in dein Postfach, in den nächsten paar Sekunden sollte sie da sein.

Falls sich nach 5 Minuten noch nichts gerührt hat: Schau im Spam- oder Werbung-Ordner. Manchmal landen neue Absender dort, obwohl sie eigentlich nett sind. Ich schreib dir von bine[at]bine-backt.de — wenn du die Adresse zu deinen Kontakten hinzufügst, landet alles, was kommt, direkt im Postfach.

So geht's bei mir weiter.

In den nächsten Tagen schick ich dir vier kurze Mails. Eine pro Tag in den ersten beiden, dann etwas mehr Abstand, weil ich dir zwischendurch Zeit zum Brot backen geben will.

Danach landest du in meinem monatlichen Newsletter — immer am ersten Donnerstag im Monat. Jeder Newsletter dreht sich um ein Thema, dazu gibt’s zwei Artikel auf dem Blog und mindestens ein Rezept zum Mitbacken.

Keine Verkaufsschleifen. Kein Druck. Einfach das, was bei mir gerade auf dem Tisch steht.

Während du auf die erste Mail wartest.

Magst du dich schon mal umsehen? Zwei Empfehlungen von mir:

Sauerteig-Grundlagen — die Seite, die ich mir damals selbst gewünscht hätte, als ich angefangen hab. Hier steht, was du am Anfang wirklich brauchst, und nichts, was du nicht brauchst.

Über Robert — falls du wissen willst, wer eigentlich Robert ist. Der lebt seit 2019 in meinem Kühlschrank, hat eine eigene Seite verdient und kommt in meinen Mails immer mal wieder zu Wort.

Bis gleich im Postfach.

Deine Bine

12 Kommentare

  1. Hallo Robert und Bine,

    schön, euch entdeckt zu haben. Jetzt geht es ans Kennenlernen!
    Mein Sauerteig heißt Rogge und stammt aus Heikes Kühlschrank. Heute füttere ich ihn zum ersten Mal und will ein Roggen rot ansetzen.
    Danke für eure herrlich lockere Seite!

    Liebe Grüße von Yvonne aus Neubrandenburg

    1. Hallo Yvonne 🙂

      vielen lieben Dank für deinen netten Kommentar <3
      Ich freu mich immer wenn es meinen Lesern auf meinem Blog gefällt und wenn sie hier finden, was sie suchen.
      Ich soll auch von Robert liebe Grüße an Rogge bestellen, er meint er soll fleissig essen, damit er groß und stark wird 😉

      Und mit dem Roggenbrot hast du dir etwas Tolles vorgenommen.

      Liebe Grüße von der Bine .. und natürlich von Robert

      PS: Hast du gewusst, dass du mit Rogge auch andere Brote als Roggenbrote backen kannst? Ich hab vorgestern ein tolles Weizen-Mischbrot mit Robert gebacken ... anfangs fand er es ziemlich doof, aber das Brot ist wunderbar geworden ... aromatisch und total fluffig.

      1. Hallo Bine, ist das toll geschrieben. Habe selten beim lernen so viel gelacht 😊😊😊
        Ich habe jetzt miterqeilen über 1 kg Anstellgut 🫣
        Mag es nicht wegwerfen, was kann ich damit machen? Mein anstellgut ist heute 5 Tage alt, gebacken habe ich noch nicht… Leider… 😊
        Liebe Grüße Elke

        1. Liebe Elke,

          ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar. Wenn beim Lesen gelacht wird, habe ich alles richtig gemacht. 🙂

          Jetzt zu deinem Kilo: Das darf wirklich weg, ohne schlechtes Gewissen. In der Startphase ist im Glas noch alles durcheinander, die Hefen und Bakterien sortieren sich erst. Genau dafür ist das Wegnehmen da. Behältst du nur einen kleinen Rest und fütterst den, bekommen die wenigen Bewohner richtig viel frisches Mehl und werden kräftig. Fütterst du dagegen die ganze große Masse, muss sich dasselbe bisschen Mehl auf sehr viel mehr Bewohner verteilen, und keiner wird richtig satt. Dein Starter kommt dann nur langsam in Gang. Zum Backen taugt der junge Überschuss ohnehin noch nicht, er hat noch nicht genug Kraft. Also ab auf den Kompost, der Garten freut sich. Die ganze Anleitung wie du ganz einfach einen Starter anstetzt steht hier: Sauerteig ansetzen für Anfänger.

          Und wenn dein Starter später läuft: Pflege ruhig nur eine kleine Menge. Bei mir sind das etwa 60 g im Kühlschrank. Sonst stehst du irgendwann mit einem Eimer in der Küche und suchst darin nach der Verdopplung. Wie oft und mit welchem Verhältnis, das habe ich hier aufgeschrieben: Sauerteig füttern. Und wie lange er im Kühlschrank in Ruhe stehen darf, steht hier: Wie lange hält Sauerteig im Kühlschrank?.

          Fünf Tage sind übrigens noch früh, das passt genau so. Gib ihm die Zeit und erzähl mir dann gern, wie dein erstes Brot geworden ist. Darauf bin ich neugierig.

          Liebe Grüße
          Bine

  2. Guten Morgen,
    danke für die tolle und sehr hilfreiche Seite. Dank Dir konnte ich von Beginn an mit meinem geschenkten Weizensauerteig gelungene Brote backen.
    Ich habe mir jetzt über Deinen link ein Gärkörbchen bestellt. 😊
    Liebe Grüße
    Andrea

    1. Hallo Andrea,
      vielen lieben Dank für deinen netten Kommentar. Ich freu mich immer wenn meinen Lesern die Webseite gefällt und ich auch wirklich weiterhelfen kann 🙂
      Und danke auch für die Bestellung des Gärkörbchens. Es ist nicht viel, was bei mir ankommt, aber ein kleiner Obulus ist immer toll. Ich mache das hier alles in Eigenregie und ich freu mich da schon sehr darüber <3

      Viele liebe Grüße von der Bine

  3. Guten Morgen Bine,

    ich bin gerade auf Ihren tollen Blog gestoßen, weil ich recherchiert habe, ob ich ein gebackenes nicht aufgegangenes Brot trotzdem verwenden bzw. essen kann oder leider nur entsorgen, was mir widerstrebt –
    hätten Sie bitte eine Idee?
    Kruste perfekt, Geschmack super, aber innen leider Gummi…

    Hier das ganze Malheur:
    Ich wollte ein Treberbrot backen – leider muss die Trockenhefe ziemlich tot gewesen sein, hatte leider keine andere zur Hand und konnte nichts mehr besorgen, weil Feiertag war. Der Teig hatte eine schöne Konsistenz, ging aber leider trotz zu Zuhilfenahme des angewärmten Backofens nur wenig auf.
    Hier noch die Zutaten, die ich verwendet habe, falls Sie es selbst versuchen möchten:

    2000g Weizenmehl, 1000g Biertreber (hatte Frischen, der noch feucht war), 28g Trockenhefe, 40g Salz, 500ml Malzbier / Malztrunk (9,8g Zucker je 100ml), 500ml Wasser.

    Wenn die Spelzen des Treber stören sollten, kann man den Biertreber vor dem Untermischen noch zerkleinern (Zauberstab o.ä.).
    Biertreber lässt sich portionsweise einfrieren.

    Vielen lieben Dank und
    freundliche Grüße

    Barbara

    1. Liebe Barbara,

      erstmal vielen Dank für deine liebe Nachricht – die hat mich richtig gefreut. Und schön, dass du auf meinem Blog gelandet bist.

      Deine Frage hat mich neugierig gemacht, weil ich mich mit Treberbrot ehrlich gesagt selbst noch nicht so wirklich beschäftigt habe. Aber dein Brot ist auf keinen Fall für die Tonne! „Kruste perfekt, Geschmack super, innen nur etwas gummig“ ist eine ziemlich gute Ausgangslage für ein zweites Leben. Hier ein paar Ideen, die bei dichten Broten besonders gut funktionieren:

      Die schönste Variante ist Knäckebrot daraus zu machen. Brot in dünne Scheiben schneiden (etwa 5–8 mm), bei 120–140 °C Umluft eine knappe Stunde trocknen, bis es richtig durchgetrocknet ist. Mit etwas Olivenöl und grobem Salz vorm Trocknen wird das ein toller Knabbersnack zu Käse oder Suppe. Die Treber-Aromen kommen beim Trocknen sogar nochmal stärker durch.

      Croûtons gehen auch wunderbar – Brot würfeln, in Olivenöl mit Knoblauch und Kräutern goldbraun rösten, in einer Dose hält das eine bis zwei Wochen.

      Oder Armer Ritter / French Toast. Funktioniert bei dichtem Brot sogar besser als bei luftigem, weil es viel Eier-Milch-Mischung aufnimmt und nicht zerfällt.

      Und wenn du Lust auf Hausmannskost hast: Brotknödel oder ein Brotauflauf (süß mit Apfel und Zimt, herzhaft mit Käse und Lauch). Das verzeiht alles und schmeckt mit so einem aromatischen Brot besonders gut.

      Ich glaube, dass deine Hefe war gar nicht so tot war, wie du denkst. Treber ist ein zäher Brocken für jeden Teig, 1 kg auf 2 kg Mehl ist sehr viel, der Treber bindet Wasser und stört das Glutennetz. Da geht selbst die beste Hefe in die Knie. Beim nächsten Mal vielleicht etwas weniger Treber (so 500–600 g) und deutlich mehr Gehzeit (2–3 Stunden bei Raumtemperatur) – dann wird das Brot lockerer. Das ist also nicht dein Fehler gewesen, sondern eher eine Rezept-Tücke.

      Lass mich gerne wissen, was du aus dem Brot gemacht hast – das interessiert mich wirklich!

      Liebe Grüße von der
      Bine

  4. Hallo Bine,

    seit TAGEN surfe ich auf deiner unglaublich tollen, inspirierenden und automatisch Fragen beantwortende Website herum. Super, wie du alles erklärst, inklusive der Tücken und Fragen, die sich ergeben.
    Ich habe nach deiner Rezeptur seit 4 Tagen einen Starter in der pipeline (RoggenBIOmehl) und momentan ist er bei „Alkohol“. Am ersten und zweiten Tag ist er hochgegangen wie ein fertiger Starter – Blasen, gewölbt, gut riechend. Ich habe aber weiter gemacht und mich nicht täuschen lassen.
    Meine Frage noch dazu: Ich würde gerne einen schönen Pinsateig machen mit dem Starter. Ist das möglich?
    Viele liebe Grüße,
    Silke

    1. Hallo liebe Silke,

      was für eine schöne Nachricht — und so ein liebes Feedback zu meiner Seite. Das freut mich riesig, danke dir von Herzen.

      Du machst das nämlich richtig gut. Dass du dich von den ersten beiden Tagen nicht hast täuschen lassen, ist Gold wert. Dieses frühe Hochgehen mit Blasen und Wölbung ist noch nicht „dein“ Sauerteig, sondern erst mal ein Begrüßungsfeuerwerk von Bakterien, die ganz am Anfang das Sagen haben. Die meisten geben genau hier auf, weil sie denken, sie wären schon fertig — du nicht. Stark.

      Die Alkohol-Phase, in der du gerade steckst, ist genau das, was danach kommt. Dein Starter sortiert sich neu: Die ersten Gäste verabschieden sich, die richtigen Hefen und Milchsäurebakterien ziehen ein. Dass es gerade nach Alkohol (oder ein bisschen nach Nagellackentferner) riecht, ist kein schlechtes Zeichen, sondern die Übergangsphase. Bleib einfach beim Füttern wie in der Anleitung — es geht weiter, versprochen.
      Reif ist er, wenn er nach dem Füttern zuverlässig in ein paar Stunden deutlich hochkommt und der Geruch von „streng/alkoholisch“ zu „angenehm säuerlich, fast joghurtig“ kippt. Markier dir den Glasrand mit einem Gummiband und beobachte, wann er oben ist … er sagt dir selbst, wann er soweit ist.

      Und ja: Pinsa geht damit wunderbar! Ein Roggenstarter treibt auch einen hellen Weizenteig prima. Das wird eine richtig schöne, luftige Sache, sobald er seine volle Triebkraft hat. Wenn’s soweit ist, melde dich gern, dann schauen wir gemeinsam auf Wassermenge und Gare.
      Du bist auf einem richtig guten Weg, Silke. Dranbleiben!

      Liebe Grüße

      Bine

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