Du stehst vorm Mehlregal, und auf den Paketen stehen Zahlen, die dir keiner erklärt hat. 405, 550, 1050, 1150 – und du sollst jetzt wissen, welches Mehl für dein Brot ins Körbchen gehört. Genau an diesem Punkt geben viele schon auf, bevor sie überhaupt angefangen haben.
Mir ging es am Anfang nicht anders. Ich wollte ein dunkles Weizenmehl, Type 1050, und hab vor lauter Unsicherheit zum falschen Paket gegriffen: dunkles Roggenmehl, Type 1150. Damit hatte ich gleich zweimal danebengelangt – bei der Zahl und beim Getreide. Mein Brot wurde an dem Tag flach und klitschig, und ich hab lange nicht verstanden, warum. Weggeworfen hab ich das Mehl trotzdem nicht, es ist später in einem Mischbrot gelandet. Viel kaputtmachen kannst du beim Mehl also nicht – selbst ein Fehlgriff findet noch seine Verwendung.
Die Typenzahl ist nämlich kein Geheimcode. Sie sagt dir nur, wie viel vom ganzen Korn noch im Mehl steckt: Type 405 ist hell und fein, Type 1150 dunkel und kräftig. Wenn du das einmal durchschaut hast, weißt du beim Einkauf genau, welches Mehl für welches Brot taugt. Ich zeig dir, was die Zahlen bedeuten, wie sich Weizen, Roggen und Dinkel beim Backen unterscheiden und welches Mehl zum Brotbacken du wofür brauchst. Falls du ganz am Anfang stehst und erst mal sortieren willst, wo du loslegst, schau in den Einstieg ins Brotbacken rein.
Was dir die Typenzahl über dein Mehl verrät
Die Zahl auf der Tüte steht für den Mineralstoffgehalt. Verbrennst du 100 Gramm Mehl, bleiben bei Type 550 genau 550 Milligramm Asche übrig – das sind die Mineralstoffe, die nicht mitverbrennen. Je höher die Zahl, desto mehr Randschichten vom Korn stecken im Mehl, und desto dunkler wird es.
Den Unterschied siehst und fühlst du sogar. Type 405 ist sehr hell und so fein, dass es sich zwischen den Fingern fast wie Puder anfühlt. Type 1050 ist deutlich dunkler, wirkt gröber und griffiger. Dazwischen liegt das 550er, mein Arbeitspferd für helle Brote.
Davon zu unterscheiden ist der Ausmahlgrad – der sagt, wie viel vom ganzen Korn im Mehl landet (Vollkorn 100 Prozent, Type 405 nur etwa 40 bis 50). Mineralstoffgehalt und Ausmahlgrad hängen eng zusammen, sind aber nicht dasselbe.
Fürs Backen macht das einen doppelten Unterschied. Höhere Typen saugen mehr Wasser, weil die Schalenteile Flüssigkeit binden – und der Geschmack wird kräftiger, je höher die Zahl. Mit Type 405 bekommst du luftige, helle Brötchen, mit Type 1150 ein kerniges, dunkles Brot.

Weizen, Roggen, Dinkel – so unterscheiden sie sich beim Backen
Der einfachste Einstieg ist Weizenmehl. Es steckt voller Gluten und bildet beim Kneten ein stabiles Teignetz, das die Gärgase hält – der Teig geht schön auf und wird luftig. Weizen schmeckt mild, fast neutral, und ist genau richtig für helles Brot und Brötchen. Wenn du zum ersten Mal Brot backst, fang damit an.
Roggen funktioniert anders. Anders als oft zu lesen ist Roggen nicht glutenarm – er hat sehr wohl Klebereiweiße, für Menschen mit Zöliakie ist er genauso tabu wie Weizen. Er bildet daraus nur kein stabiles Glutennetz wie Weizen, weil die Pentosane dazwischenfunken. Genau diese Pentosane halten Roggenbrote dann zusammen: Schleimstoffe im Mehl, die beim Backen aufquellen und mit der verkleisterten Stärke die Struktur tragen. Der Haken: Roggen bringt zusätzlich Enzyme mit, die diese Struktur ohne Säure wieder abbauen und den Teig matschig machen. Deshalb braucht Roggen fast immer Sauerteig.
Dinkel liegt dazwischen, von der Handhabung her aber näher beim Weizen. Er hat ebenfalls Gluten, nur ist das Netz empfindlicher. Dafür bringt Dinkel eine leicht nussige Note mit, die vielen besser schmeckt als das neutrale Weizenmehl. Worauf es beim Dinkelbrot backen ankommt, damit es saftig statt trocken wird, liest du im eigenen Ratgeber.
Daneben gibt es noch Urgetreide wie Emmer, Einkorn oder Kamut. Die schmecken intensiver und brauchen beim Backen etwas mehr Fingerspitzengefühl – nichts für den allerersten Versuch, aber eine schöne Spielwiese, wenn du sicherer wirst.

Weizenmehl Type 405, 550 oder 1050 – welches Weizenmehl für Brot?
Bei Weizenmehl entscheidet die Typenzahl, was du damit anfangen kannst.
Type 405 ist fürs Brot nur die zweite Wahl. Es ist fein aus dem Inneren des Mehlkörpers ausgemahlen und hat zu wenig backstarkes Eiweiß für ein stabiles Brot – der Teig bleibt weich und geht nicht so schön auf. Backen kann man damit, es wird nur labbriger im Stand. 405 ist im Grunde ein Kuchenmehl: für Brioche, Hefezopf, Kekse oder Pfannkuchen super, fürs Brot nimmst du Type 550.
Type 550 ist dein Standard fürs helle Brot – Brötchen, Baguette, Weißbrot. Es hat genug Gluten für gute Stabilität, wird schön luftig und verzeiht dir Fehler beim Kneten und bei der Wassermenge. Wenn du zum ersten Mal ein Brot ansetzt, fang mit 550 an.
Type 1050 schmeckt kräftiger und gibt eine dunklere Krume. Der Unterschied zwischen 550 und 1050 ist genau dieser: 550 bleibt hell und mild, 1050 bringt mehr Geschmack und mehr Biss, braucht dafür auch etwas mehr Wasser. Gut für Mischbrote oder wenn du einfach mehr Charakter im Brot willst. Du kannst beide auch mischen – je mehr 1050, desto kräftiger das Brot. Das sind die zwei, mit denen ich meine Weizenbrote backe.
Weizenvollkornmehl enthält das ganze Korn, mit Randschichten und Keimling. Es braucht deutlich mehr Wasser und mindestens eine halbe Stunde Quellzeit. Für den Anfang mischst du 30 Prozent Vollkorn mit 70 Prozent Type 550, dann bleibt das Brot luftig.
Fang nicht mit dem Mehl an, das am gesündesten klingt, sondern mit dem, das dir verzeiht. Type 550 ist genau das: hell, gutmütig, und du kannst dich beim Kneten und beim Wasser vertun, ohne dass das Brot gleich danebengeht. Kräftiger und dunkler wird’s früh genug.
Welches Roggenmehl für Brot – und warum es ohne Sauerteig nicht geht
Roggen braucht Säure, sonst wird das nichts. Die Enzyme im Roggenmehl bauen die Struktur ohne Sauerteig wieder ab, und der Teig wird matschig. Der Sauerteig senkt den pH-Wert, stoppt die Enzyme und hält den Teig stabil. Faustregel: Ab etwa 20 Prozent Roggenanteil im Teig brauchst du Sauerteig – darunter geht es auch ohne, mit Sauerteig wird das Brot aber besser.
Für dein erstes Roggenbrot nimmst du Type 1150. Das ist das gängige Roggenmehl: genug Geschmack und Stabilität, ohne zu dunkel zu sein, und die Krume bleibt saftig und hält sich gut eine Woche. Mit 1150 füttere ich auch Robert, meinen Roggen-Sauerteig. Wer es heller mag, greift zu Type 997, wer es kräftiger will, zu Roggenvollkorn – das braucht dann mehr Wasser und eine kräftige Säuerung. Type 1150 ist übrigens noch kein Vollkornmehl: Vollkorn hätte das ganze Korn drin, 1150 nur einen Teil der Randschichten.
„Ohne ein bisschen Säure wird Roggen nichts – das ist keine Angeberei, das ist Chemie. Ich halte den Teig zusammen, den die Enzyme sonst zu Brei abbauen würden. Luigi, der Weizen-Starter im Glas nebenan, hat’s da leichter: Weizen trägt sich auch ohne mich. Roggen braucht mich.“
Welches Roggen-, Weizen- oder Dinkelmehl genau zu welchem Starter passt, steht ausführlich in meiner Übersicht zum Mehl für Sauerteig.
Welches Dinkelmehl zum Brotbacken – Type 630 oder 1050?
Dinkel schmeckt leicht nussig und gilt vielen als verträglicher als Weizen – wobei das nicht für jeden stimmt. Beim Backen verhält er sich ähnlich wie Weizen, sein Glutennetz ist nur empfindlicher. Beim Mehl merkst du davon erst mal wenig: Du kannst in den meisten Rezepten Weizen gegen die passende Dinkel-Type tauschen, gehst beim Verarbeiten aber etwas behutsamer vor und knetest nicht zu lange.
Type 630 entspricht etwa Weizen 550 – nimm es für helle Dinkelbrote, Brötchen oder Baguette. Type 1050 ist kräftiger und nussiger, die Krume dunkler, das Brot hält länger frisch; gut für Mischbrote oder wenn du mehr Biss willst. Beide lassen sich mischen, je nachdem wie kräftig du’s magst. Und Dinkelvollkorn funktioniert wie jedes Vollkorn: mehr Wasser, längere Quellzeit, festere Krume – bei Dinkel schmeckt das besonders gut, weil die nussige Note rauskommt.
Mit Vollkornmehl backen – diese 3 Dinge ändern sich
Vollkorn klingt nach der gesünderen Wahl, und ernährungsmäßig stimmt das auch – das ganze Korn ist drin, mit allen Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Viele greifen am Anfang deshalb gleich zu Vollkorn und tauschen es eins zu eins gegen das helle Mehl im Rezept. Und dann geht sprichwörtlich alles schief: Das Brot wird hart und kompakt statt locker. Genau hier liegt der häufigste Anfänger-Reflex – „mehr Mineralstoffe = gesünder = immer Vollkorn“ – und genau der führt zum klitschigen Brot.
Das liegt am Wasser. Vollkorn saugt viel mehr auf als helles Mehl. Tauschst du 1:1, fehlt dem Teig Flüssigkeit, und er bleibt fest. Wer dann gegensteuert und länger knetet, macht es nur schlimmer – zu viel Kneten zerschneidet die Glutenstränge, die dem Teig Halt geben. Am Ende hast du genau das dichte Brot, das du vermeiden wolltest.
Klüger ist, das Rezept anzupassen statt nur das Mehl zu tauschen. Drei Sachen ändern sich dabei. Erstens das Wasser: Rechne mit 10 bis 20 Prozent mehr und lass den Teig mindestens eine halbe Stunde quellen, damit sich die Schalenteile vollsaugen – wenn du Mehl und Wasser vorab ziehen lässt, nennt sich das Autolyse. Zweitens der Mahlgrad: Kauf das Vollkornmehl fein gemahlen, denn grober Schrot wirkt im Mischteig wie kleine Klingen und zerschneidet das Glutennetz der anderen Mehle. Und drittens werden Vollkornbrote fester und kompakter, halten dafür länger frisch und machen länger satt.
Der einfachste Weg, dir das alles zu ersparen: nicht mit reinem Vollkorn anfangen, sondern mischen. 30 bis 50 Prozent Vollkorn, der Rest helles Mehl – so wird das Brot nicht zu kompakt, und du gewinnst Sicherheit. Den Anteil ziehst du später Stück für Stück hoch. Wie du den Vollkornteig saftig und locker hinbekommst, hab ich dir extra aufgeschrieben.
Vollkornmehl wird schneller schlecht als helles, weil der Keimling Fett mitbringt. Riech ruhig mal rein, bevor du backst: Frisches Vollkornmehl riecht nussig und mild. Wenn es säuerlich riecht, fast wie alte Butter, ist es ranzig geworden – dann weg damit, das schmeckst du sonst im Brot.

Die Mehl-Übersicht fürs Brotbacken
Welche Mehlsorten in welches Brot gehören, siehst du hier auf einen Blick – vom hellen Weißbrot bis zum kräftigen Vollkornbrot.
| Brottyp | Empfohlenes Mehl |
|---|---|
| Weißbrot / helles Brot | Weizenmehl Type 550 |
| Brötchen | Weizenmehl Type 550 oder Dinkelmehl Type 630 |
| Baguette | Weizenmehl Type 550 |
| Mischbrot hell | Weizen Type 550 + Roggen Type 1150 (ca. 70:30) |
| Mischbrot dunkel | Weizen Type 1050 + Roggen Type 1150 (ca. 50:50) |
| Roggenbrot | Roggenmehl Type 1150 (mit Sauerteig) |
| Dinkelbrot hell | Dinkelmehl Type 630 |
| Dinkelbrot dunkel | Dinkelmehl Type 1050 |
| Vollkornbrot | Vollkornmehl (Weizen, Dinkel oder Roggen) |
Das beste Mehl für Brot gibt es nicht als eine Sorte, es kommt aufs Brot an. Mehr Roggen macht es kräftiger, mehr Weizen hält es heller und milder. Du entscheidest, wohin es gehen soll. Mehl ist dabei nur die erste von vier Zutaten. Was sonst noch ins Brot gehört, steht in meinem Überblick über die vier Brot-Zutaten.
Mehltypen im Ausland – so heißt deutsches Mehl anderswo
Die deutschen Typenzahlen gelten nur für Mehl aus Deutschland. Willst du im Ausland einkaufen oder ein ausländisches Rezept nachbacken, hilft dir die ungefähre Entsprechung. So sieht das bei den gängigen Weizenmehlen aus:
| Deutschland | Frankreich | Italien | Österreich | Schweiz | USA |
|---|---|---|---|---|---|
| Type 405 | T45 | Tipo 00 | W480 (glatt) | Weissmehl | Cake / Pastry Flour |
| Type 550 | T55 | Tipo 0 | W480 (glatt) | Weissmehl | All-purpose Flour |
| Type 630 / 650 | T65 | Tipo 0–1 | W700 | Halbweissmehl | Bread Flour |
| Type 812 | T80 | Tipo 1 | W700 | Halbweissmehl | High-Gluten Flour |
| Type 1050 | T110 | Tipo 2 | W1600 | Ruchmehl | First Clear Flour |
| Vollkorn | T150 (intégrale) | Integrale | Vollkornmehl (W1700) | Vollkornmehl | Whole Wheat Flour |
T45 liegt rechnerisch einen Tick über 405 (Richtung Type 450, die’s im Handel kaum gibt). Das italienische Tipo 00 ist genau genommen eine Feinheits-Angabe und reicht je nach Marke von ~405 bis ~550 – fürs feine Weiße greifst du in Italien zum 00, fürs Brot eher zum etwas dunkleren Tipo 0. Und ein französisches T65 ist die typische Baguette-Type, die bei uns zwischen 550 und 812 liegt.
Bei Roggen läuft es im Ausland ähnlich über die Mineralstoffe: Frankreichs T130 und T170 oder Österreichs R960 (Brotroggen) und R2500 (Schwarzroggen) decken den Bereich von hell bis sehr dunkel ab. Dinkel ist seltener eigens typisiert – in Österreich entspricht D700 dem deutschen Type 630, die Schweiz unterscheidet schlicht Weiss-, Ruch- und Vollkornmehl.
Spanien sortiert Mehl nicht nach Mineralstoffen, sondern nach Glutenstärke. Harina floja (schwach) entspricht etwa Type 405, harina panificable dem Allzweck-Type 550, harina integral dem Vollkornmehl. Für harina de fuerza und de gran fuerza gibt es kein deutsches Pendant – die sind so glutenstark, dass sie eher für Panettone oder Pizza napoletana gedacht sind als fürs normale Brot.
Die Entsprechungen sind Annäherungen, keine exakten Übereinstimmungen – gerade die USA sortieren nach Proteingehalt statt nach Mineralstoffen. Fürs Gefühl reicht es aber: Mit einem italienischen Tipo 0 backst du im Grunde wie mit Type 550.
Das wirst du oft gefragt
Welches Mehl ist das beste zum Brotbacken?
Das beste Allround-Mehl fürs Brot ist Weizenmehl Type 550 – hell, stabil und gutmütig genug für den Einstieg. Willst du es kräftiger, nimmst du Type 1050 dazu. Ich backe meine Weizenbrote mit diesen beiden, für Roggenbrot kommt Type 1150 ins Spiel.
Warum kein 405er Mehl zum Brotbacken?
405er Mehl ist fürs Brot nur bedingt geeignet, weil ihm das backstarke Eiweiß für ein stabiles Brot fehlt – es ist fein aus dem Mehlkörper ausgemahlen und eher ein Kuchenmehl. Der Teig bleibt weich und geht nicht so schön auf. Backen kannst du damit, schöner wird’s mit Type 550 oder höher; für Brioche, Hefezopf oder Kuchen ist 405 dagegen perfekt.
Kann ich Type 550 durch Type 405 ersetzen?
Fürs Brot besser nicht: Mit Type 405 bleibt der Teig weicher und geht nicht so schön auf, weil das backstarke Eiweiß fehlt. Andersherum klappt es problemlos – verlangt ein Rezept 405, kannst du 550 nehmen, das Brot wird sogar besser. Für Kuchen ist der Unterschied egal.
Was ist der Unterschied zwischen Mehl 405 und 1050?
Type 405 ist hell, fein wie Puder und mineralstoffarm – gut für Kuchen und Feingebäck. Type 1050 ist dunkler, griffiger und enthält mehr Randschichten vom Korn, schmeckt kräftiger und braucht mehr Wasser. Fürs Brot ist 1050 die bessere Wahl, 405 backt eher süßes Gebäck.
Was ist besser zum Backen, Weizenmehl oder Dinkelmehl?
Beides geht gut – es kommt auf den Geschmack an. Weizen ist milder, gutmütiger und ideal für den Einstieg. Dinkel schmeckt nussiger und gilt manchen als verträglicher, sein Glutennetz ist aber empfindlicher, du knetest also etwas behutsamer und nicht zu lange.
Welches Mehl für dunkles Brot?
Dunkles Brot lebt von höheren Typen: Weizen Type 1050, Roggen Type 1150 oder ein Anteil Vollkorn. Je mehr Roggen und je höher die Typenzahl, desto dunkler und kräftiger wird die Krume. Ein dunkles Mischbrot machst du zum Beispiel aus Weizen 1050 und Roggen 1150 zu gleichen Teilen.
Welches Mehl zum Brotbacken mit Sauerteig?
Für Sauerteigbrot richtet sich das Mehl nach dem Starter: Roggensauerteig läuft am besten mit Roggenmehl Type 1150, Weizensauerteig mit Type 550. Reiner Roggen braucht die Säure des Sauerteigs zwingend, sonst wird der Teig matschig – beim Weizen hast du mehr Spielraum.
Ist Roggenmehl Type 1150 schon Vollkornmehl?
Nein. Type 1150 enthält nur einen Teil der Randschichten, beim Vollkornmehl ist dagegen das ganze Korn samt Keimling vermahlen. 1150 ist ein dunkles, kräftiges Auszugsmehl – das gängige Roggenmehl fürs Brot –, aber eben noch kein Vollkorn.
Wenn du tiefer einsteigen willst:







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